So bekommst du ein Pferd, das dir vertraut

Okt 29

Wir alle wünschen uns das und doch sieht die Realität oft anders aus. Entweder die Pferde sind eingeschüchtert oder sie ignorieren ihre Besitzer.

Muss man nicht viel drüber sagen. Wollen wir beides nicht. Aber wie um alles in der Welt bekommen wir ein Pferd, das mit uns durch Dick und Dünn geht, uns respektiert und uns blind vertraut?

Natürlich mit Horsemanship. Ist doch klar, oder? Und das ist auch der Grund warum so viele mit ihren Pferden spielen und sie wie besessen mit Stoppuhr in der Hand durch blau-gelbe Gassen schicken, während sie selbst ein paar Kniebeugen machen. “Klappt doch!”, würden einige jetzt sagen und darauf verweisen wie ‘brav’ diese Pferde doch sind.

Zugegeben, sie funktionieren, aber vertrauen sie uns auch? “Klar tun sie das, schau doch mal wie mein Pferd mir folgt, ohne Strick..” Alles schön, alles cool, aber nochmal: vertraut es dir wirklich oder hast du es nur konditioniert?

Die meisten Pferde leiden am “Hundeplatz-Syndrom”

Ich mach’s mal ganz klar. Wenn du mit deinem Pferd aus deinem gewohnten Umfeld gehst und es dir nicht mehr folgt, hast du keine echte Verbindung und daher auch kein echtes Vertrauen.

Du kannst ein Pferd programmieren wie einen Thermomix. Pack alles rein, drück auf den Knopf und voilà. Ist relativ simpel und es erfordert im Prinzip auch wenig Timing und Gefühl. Man muss sich halt nur genau an die Vorgaben halten. Was du aber auf gar keinen Fall bekommst, ist die Seele deines Pferdes und damit sein Vertrauen.

Lass dich nicht täuschen! Vertraue nicht irgendwelchen Systemen oder Programmen, sondern deinem Gefühl. Aber genau da hakt es. Die meisten von uns können das nicht mehr. Sie verlassen sich nicht mehr auf ihre Intuition, sondern auf eine Methode, die ihnen vorschreibt wie sie sich verhalten sollen. Leute das funktioniert so nicht!

Hier ist eine Frage, die ich all meinen Kunden stelle, die dieses Thema haben:

Vertraust du deinem Pferd?

Wenn die meisten ehrlich wären, was sie oft nicht sind, würden sie sagen, “nein, ich vertraue meinem Pferd nicht. Deswegen kontrolliere ich es ja auch..” Das wäre ehrlich und damit würde schon eine dicke Mauer zwischen dir und deinem Pferd einstürzen. Wie kann dein Pferd dir vertrauen, wenn du nicht mit offenen Karten spielst? Glaub mir, du kannst deinem Pferd nix vormachen. Es liest dich wie ein Buch, aber das Ding ist, dass wir das nicht können. Da findet Kommunikation of unterschiedlichen Ebenen statt – Instinkt trifft auf Intellekt. Pferde sind schlau, und sie spielen unser Spiel mit, und wir halten diesen subtilen Gehorsam für die Wahrheit.

Die Lösung ist einfach: Arbeite mit den Instinkten deines Pferdes.

“Wie soll das gehen?”, fragst du dich vielleicht gerade. Es fängt damit an, dass du die Natur deines Pferdes respektierst und sie anerkennst. Mit anderen Worten, du gibst deinem Pferd das, was es jetzt in diesem Moment braucht – unabhängig von irgendwelchen Übungen. Manche Pferde brauchen Raum, andere brauchen Richtung, aber am Ende brauchen alle die Ruhe. Wenn du dein Pferd lesen lernst, wirst du genau wissen was es braucht und du hast überhaupt kein Verlangen mehr nach Kontrolle, weil du dein Pferd verstehst. Verständnis ist die Basis von Vertrauen. Das gilt nicht nur für Pferde…Wenn du wissen willst wie du all das in die Praxis umsetzen kannst, lass uns reden.

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Über Michaela Koelbl

In über 20 Jahren Arbeit mit den unterschiedlichsten Pferden und Menschen im In-und Ausland konnte sie eine Trainings-Philosophie entwickeln, die Rittigkeitsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, sowie Verladeprobleme von Sport-und Freizeitpferden gewaltfrei und effektiv löst.

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