Der Weg zur souveränen Führungskraft und was wir von Pferden lernen können

Apr 07

 

Wenn Sie Ihren Mitarbeitern das geben, was sie brauchen, werden sie Ihnen das geben, was Sie wollen.

Natürliches Leadership ist universell. Es spielt keine Rolle ob ob Sie Manager einer großen Firma sind, ein mittelständiges Unternehmen leiten oder mit Pferden arbeiten. Die Prinzipien sind immer die gleichen und lassen sich sofort in Ihren Arbeitsalltag integrieren.

Die Fähigkeiten, die Sie wirklich brauchen liegen in ihrer Einfachheit und Ihnen in dem Moment zur Verfügung stehen, wo Sie sich diesem Gedanken öffnen.

Das Geheimnis der Führungskräfte

Leader sind sowohl hervorragende Zuhörer als auch exzellente Beobachter, die weder bewerten noch verurteilen. Sie strahlen Kompetenz, Selbstsicherheit und Klarheit aus. Ihre Präsenz ist körperlich spürbar aber niemals bedrohlich. Ihre Demut erlaubt es ihnen, in den Hintergrund zu treten und einem anderen das Gefühl zu geben, es alleine geschafft zu haben.

Erfolg messen sie nicht in Sekunden oder Zentimetern, sondern am guten Gefühl und dem Ergebnis, das sie niemals aus den Augen lassen. Sie suchen nicht nach Gründen, warum etwas nicht klappt, sondern beweisen, dass es funktioniert.

Probleme sind für sie Herausforderungen, die sie als Chance sehen, über sich hinaus zu wachsen. Persönliche Entwicklung ist für sie Programm. Sie hören nie auf zu lernen und streben in allem was sie tun nach Vortrefflichkeit. Sie denken extrem flexibel und sind so in der Lage aussergewöhnliche Lösungen zu finden.

Leader geben niemals auf! Ihre Beharrlichkeit kennt keine Grenzen. Gleichzeitig wissen sie aber immer, wann es Zeit ist die Füsse still zu halten und abzuwarten.

Die besten Führungskräfte agieren aus einer inneren Ruhe heraus und genau die erlaubt es ihnen auch in turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren, denn sie sind sich zu jeder Zeit darüber bewusst, dass jedes Problem nur ein kleines Teil in einem großen Ganzen ist.

Nirgendwo hat das Buzz word „Big Picture“ mehr Bedeutung als bei Menschen, die die Fähigkeit haben die Zusammenhänge vieler oft unbedeutender Details zu erkennen und in den großen Kontext zu setzen.

Leadership ist überall dort zu Hause, wo es um die Führung von Menschen oder Tieren geht.

Ich selbst arbeite seit fast dreißig Jahren mit verhaltensauffälligen Pferden und und ich kann Ihnen sagen, dass für diese Arbeit die gleichen Grundsätze gelten, wie für die Führung von Mitarbeitern.

Das Besondere jedoch bei Pferden ist, dass wir ein unmittelbares Feedback auf unser Führungsverhalten bekommen. Für mich gibt es nichts Wertvolleres als die Interaktion mit Tieren, insbesondere Pferden, denn sie fordern unser Leadership auf eine ganz ursprüngliche Art heraus.

Ich glaube, dass es im Bezug auf Menschenführung genauso wenig darauf ankommt bestimmte Methoden auswendig zu lernen und sie irgendwie anzuwenden, sondern unseren Fokus auf unsere innere Grundhaltung zu legen.

Jedes Pferd und jeder Mensch reagiert intuitiv auf unsere Einstellung und unsere Energie, unabhängig von unserem Verhalten oder unserer Wortwahl.

Wer lenkt wen?

Leadership spielt sich meist in unserem Unterbewusstsein ab. Unsere Reaktionen auf andere sind nur die Reflexion gewisser Energien. Wir alle wirken nach aussen, ob wir uns darüber bewusst sind oder nicht. Wir alle beeinflussen andere und werden von ihnen beeinflusst.

Die Frage ist wer wen lenkt und wie wir gezielt auf Menschen einwirken können, ohne sie zu unterwerfen.Wer seine Wirkung nach aussen überprüfen will, muss sich nur sein Umfeld anschauen.

Nach dem Resonanzgesetz können wir nur das erleben und erfahren, was wir selber aussenden. Wenn wir Ungeduld, Groll oder Missgunst ausstrahlen, wird uns diese Energie im Aussen begegnen, sei es durch äußere Umstände oder das Verhalten anderer Menschen. Strahlen wir Vertrauen, Selbstsicherheit und Gelassenheit aus, wird uns auch das gespiegelt.

Es gibt keine Willkür und keine Zufälle in der Natur. Was für Tiere gilt, trifft auch auf uns zu. Wir können ein Tier aus der Natur nehmen, aber wir können niemals die Natur aus dem Tier nehmen. Auf die gleiche Weise ist es unmöglich, dass wir uns von den Gesetzen der Natur ausschließen. Wir werden immer ein Teil davon sein, und die Frage ist ob wir im Einklang mit der natürlichen Ordnung sind, oder gegen sie ankämpfen.

Alles, was aus dem Kampf gegen die natürliche Ordnung entsteht, wird auf Dauer keinen Bestand haben. Eine Führungskraft, die auf Autorität und Unterwerfung gegründet ist, wird vielleicht kurzfristige Ergebnisse erzielen, aber sie wird niemals das erreichen, was unbezahlbar ist – die freiwillige Hingabe der Mitarbeiter und damit einen unglaublichen Wettbewerbsvorteil vor der Konkurrenz.

Mit einem Team, das Dienst nach Vorschrift macht, lässt sich in unserer heutigen Marktwirtschaft kein Blumentopf mehr gewinnen.Das USP einer Firma hat weniger mit Zahlen und Fakten zu tun, als vielmehr mit einer besonderen Firmenenergie, die schon bei der Putzfrau anfängt.

Struktur schafft Sicherheit und Vertrauen

Wer es schafft die kleinsten Rädchen in einem kompletten System so aufeinander einzustellen, das möglichst wenig Reibungsverlust entsteht, wird am Ende Erfolg haben. Wie in einer Pferdeherde geht um Positionen und Struktur. Jeder muss wissen, wo er hingehört und jeder muss seine Kompetenzen kennen. Erst wenn darüber allgemeine Übereinkunft herrscht, kann das System Firma laufen.

Die Aufgabe der Führungskraft ist es die Positionen so zu besetzen, dass die Mannschaft optimal aufeinander abgestimmt ist, was natürlich voraussetzt, dass der Chef seine Mitarbeiter kennt und weiß, was er ihnen zumuten und zutrauen kann.

Ein guter Leader sollte daher auch immer ein guter Mentor und Coach sein, der in der Lage ist die Potentiale seiner Angestellten zu erkennen und zu fördern.

Die besten Leader sind diejenigen, die aufgrund ihrer Energie andere in ihren Bann ziehen

Es geht um universelle Prinzipien und soziale Kompetenzen, für die es keinen Ersatz gibt. Die Energie hinter dem was wir sagen und tun ist das, worauf Pferde und Menschen reagieren.

Wer eine charismatische Führungskraft sein will, muss vor allem authentisch und innerlich gelassen sein und sollte an der Entwicklung seiner Mitarbeiter das gleiche Interesse haben, als wenn es um seine eigene Familie geht.

Leadership ist nicht das was man tut. Es ist das was man ist.

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Über Michaela Koelbl

In über 20 Jahren Arbeit mit den unterschiedlichsten Pferden und Menschen im In-und Ausland konnte sie eine Trainings-Philosophie entwickeln, die Rittigkeitsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, sowie Verladeprobleme von Sport-und Freizeitpferden gewaltfrei und effektiv löst.

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